
Wallisellen. Mitte Juli war es soweit: ich traf ein in der Schweiz – und in Annys wunderschönem Garten.
Dass in der Schweiz öfter 36°C herrschen würden diesen Sommer – damit hatte ich allerdings nicht gerechnet ! Boah !


Eine Bilderbuch-Cremeschnitte im Bilderbuch-Garten..

..und ein ebensolcher Apéro im Juli, kredenzt vom Geburtstagskind Astrid in Embrach. Schön war’s !

Augwil. Eine herrliche Ecke im wohltuend schattigen Garten meiner Freunde gleich jenseits des Flughafens.

Ein Fahrradausflug ans Pistenende vom Flughafen Kloten ist immer sehr unterhaltsam.

Ein grandioses Nationalfeiertags-Fest am 1. August mit Andy in Augwil.
Leider waren die traditionellen Höhenfeuer und brillanten Stern-Feuerwerke wegen extremer Trockenheit und Feuergefahr verboten. Ich habe sie schon etwas vermisst..

Online-Bild vom 7.8.2026, Die Insel Werd bei Eschenz/TG konnte eine Zeitlang trockenen Fusses erreicht werden.
Zum Thema Super-Sommer 2026 mit rekordtiefen Fluss-Wasserständen passt auch diese Erkenntnis:
«Die Redewendung Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Rhein hinunter ist auch nicht mehr, was sie mal war.»

Dieses Auto vor meiner Stamm-Autowerkstatt in Embrach war günstig zu haben als Occasion, bis der Hagel vom 1. September es endgültig zerstörte. Der innere Ring jedes Einschlags zeigt die Grösse der Hagelkörner – oder vielmehr der Hagelbälle !

In Bülach kam man kaum durch die Altstadt am nächsten Tag, weil überall Reparaturen an Dächern und Wänden in Gange waren.
Hier wurde mir erst bewusst, was für ein Glück ich gehabt hatte, dass ich erst einen Tag nach dem Unwetter angereist war.

Ein Tag auf dem Bodensee mit Andy. Start und Ende im hübschen Steinacher Hafen.

Wegen rekordtiefem Wasserpegel des Bodensees musste Andy seine Siro dort ankern, wo das Wasser noch etwas höher stand.
Ein Bild für die Götter an diesem Tag war auch dies: Wir – und mit uns viele weitere Leute aus den Booten um uns herum – schwammen nicht wie sonst, sondern standen neben den Booten im See, wo uns das Wasser gerade mal knapp bis zur Brust reichte ! 😊

Andys Motorboot war zum Glück noch seetüchtig dank wenig Tiefgang, währenddem etliche Segelboote wegen ihren langen Kielen bereits aus dem Wasser geholt werden mussten.

Schöne Aussichten vom See aus, hier das Dorf Walzenhausen auf dem Hügel vor der Alpsteinkette

Im Gegensatz zu mir hatte Andy die Vorzeichen richtig gedeutet, und wir haben den Hafen von Steinach noch vor dem Regen erreicht und uns damit das Trocknen aller Sitzpolster und Oberflächen erspart vor dem Abdecken des Bootes.
Der Regen an sich war überall hoch willkommen ! Damit das auch erwähnt sei… 😊

Ein Pizza-Highlight: Diese perfekte Pizza kam daheim aus dem eigenem Pizzaofen im Garten von Pizzaiolo Andy ! Che buono !

Sehr unterhaltsam – und köstlich ! – war auch das Essen mit Susy in der Tössegg, wo wir uns im herrlichen Schatten hoher Bäume einen Nachmittag lang genüsslich unsere Abenteuer der letzten zehn Monate erzählten bei Salatbuffet und frischen Eglifilets – und bei einem Weisswein-Cuvée namens «Mir isch glich». Und dazu gab’s als Bonus diese Aussicht !


In schönen Uetikon am See genoss ich ein perfekt grilliertes Steak mit Beilagen und einen lustvollen Nachmittag mit Andi und Danièle. Die Beiden hatte ich im südspanischen Tarifa auf dem Camping kennengelernt (wo das Wetter übrigens deutlich weniger schön war als hier !).
Ich bewunderte den Riesen-Auslauf ihrer drei Schildkröten-Damen, die den ganzen Garten zum Lustwandeln benutzen können dank dichtem Zaun und jeder Menge Unterschlüpfen. Herrlich !


In Wallisellen war ich zum Glück mit eingeladen zu Annys berühmter Spaghettata. Im Baumschatten unter ihrem Gartenzelt (und dem im Hintergrund arbeitenden Ventilator..) liess es sich wunderbar sein.

Eines Nachbars McLaren aus seiner beeindruckenden Sammlung von Rennboliden bewunderten wir am nächsten Tag bei Tageslicht…

Säntis, Pferde und Aroniabeeren – zurück in Balgach im St. Galler Rheintal.
Immer wieder schön !

Auch der Zeppelin über den österreichischen Alpen passt gut ins Panoramabild.

Ein Geburtstagsfest mit Brunch-Buffet , wie es im Buche steht !

Das Fest für gut 50 Personen im Riet Balgach war ein kurzweiliger Tag für alle – und ein voller Erfolg für das Geburtstagskind Irene (stehend Mitte hinten).

Im Ochsen Berneck haben wir wunderbar gespiesen am 30jährigen Hochzeitstag meines Bruders Andi und seiner Martha. Weiter so, ihr Beiden ! Viel Glück !

Aroniabeeren schmecken etwas gar bitter direkt vom Strauch. Getrocknet oder als Saft im Birchermüesli sind sie jedoch wunderbar ! Ich habe im August mit Vergnügen bei der Beerenernte mitgemacht– und danach ein Glas guten Wein getrunken… 😊

In Walenstadt haben wir das schmucke Häuschen meines Neffen Walter und seiner Frau Anja vor der beeindruckenden Bergkette bewundert (mit dem Mund voller Pizza. Das geht übrigens gut gleichzeitig !).

Wildhaus: immer wieder eindrücklich: die Churfirsten !

In Wildhaus fand zufällig gerade der Alpabzug statt mit schick gewandeten, juchzenden Männern,..

..mit schmucken Damen und schwer beladenen Pferden.
Und natürlich mit vielen Rindern, Kühen und Glockengeläut.

Wildhaus. Dieses geschichtsträchtige Haus meiner Grossnichte Nathalie und ihres Freundes Thomas wird demnächst wieder bezugsbereit sein nach der Renovation. Rechts ihr Hausberg, dessen Name mir soeben entfallen ist..


Berge und wunderschöne Weitsichten gab es auch in Ebnat-Kappel (für uns UND für die Rinder auf der Alp dort), wo ich beim Familienzweig meiner Schwester Elisabeth im Ferienhaus Säntisblick zu Gast war.



..mit anschliessendem Essen im behäbigen Restaurant Nestel in der Nähe. Ein sehr genussvolles Wochenende !

Vom Berg dort oben habe ich zum ersten Mal die andere Seite des Säntis so richtig gesehen.
Hier bildet er die Krone der Alpsteinkette mit seinen 2500 Metern, und er macht das richtig gut !

Wir Rheintaler behaupten ja gerne, dass unsere ‘Solisten-Ansicht’ des Säntis aus dem Tal die einzig richtige sei, aber ich muss gestehen, dass dieser Berg auch ganz schön dramatisch daherkommt auf der schrofferen anderen Seite !
Appenzell

Als der Besitzer der Löwen-Drogerie 1932 sein Haus rot anstreichen liess, dachten die Appenzeller zuerst, er sei verrückt geworden. Das Resultat mit den Kräuter-Bildern gefiel dann allen so gut, dass auch andere sich an den hier einst weit verbreiteten Brauch der Fassadenmalerei und Schilderkunst erinnerten und sich daran machten, ihre eigenen Häuser zu verzieren.


Das Flanieren in der Altstadt ist damit zum vergnüglichen Entdecken von bunten Details geworden.






Die Aareschlucht zwischen Innertkirchen und Meiringen entstand nach den Eiszeiten durch das Schmelzwasser des Aaregletschers. Sie ist zwischen einem und vierzig Meter breit, und einige Felswände reichen bis 180m hoch. Dramatisch ! Und einfach schön !
Meine Tochter Lisa hatte mich zum Spaziergang durch die 1400 Meter lange Schlucht eingeladen, und mit den Zugfahrten vor- und nachher war uns ein fantastischer Tag beschert ! Ein hinreissendes Abenteuer !






Nach diesen begeisternden Schlucht-Sichten spazierten wir ins Dorf Meiringen mit seinen berühmten Meringues – und mit seiner ganz eigenen Sherlock Holmes–Geschichte. Das ihm gewidmete Museum ist im kleinen, einst anglikanischen Kirchlein zu finden.


Das ist der Reichenbachfall, einer von sieben in der 300 Meter-Kaskade; unten Ferdinand Hodlers Gemälde davon.
Wir selber waren nicht dort oben an unserem Ausflugtag, denn auch dort war das Tosen in diesem Sommer etwas gar bescheiden geworden. Gerne ein anderes Mal. Erwähnt habe ich ihn, weil er eine wichtige Rolle spielt im Leben des fiktiven Sherlock Holmes.

Der Schriftsteller Arthur Conan Doyle hatte nach etlichen Kriminalgeschichten mit Sherlock Holmes nämlich beschlossen, sich von dieser Hauptfigur zu trennen in seiner Kurzgeschichte ‘The Final Problem/Das Letzte Problem’.
Er liess Sherlock deshalb nach einem erbitterten Handgemenge mit dem Bösewicht Moriarty abstürzen, und die Beiden kamen gemeinsam im tosenden Reichenbachfall um.
Soweit der Plan des Schriftstellers…
Der Aufstand der Holmes-Fans war jedoch so gross, dass unser Held später unverletzt dem Wasserfall entstieg und weitere Fälle übernehmen konnte. Moriarty hingegen blieb tot..
Dieser nicht tödliche Todessturz von Sherlock Holmes beim Reichenbachfall war ein absoluter Glücksfall für Meiringen.

Dank dieser dramatischen Kurzgeschichte erlangten die Reichenbachfälle über Nacht internationale Berühmtheit und locken immer noch viele Besucher an, die sich den schaurigen Schauplatz ansehen wollen.
Und so geschah, dass Meiringen seine ganz eigene Sherlock Holmes–Geschichte bekam und diese seither geschickt nutzt.

Das ‘Chalet Edelweiss’ in Meiringen mit seinen schönen Schnitzereien wurde 1611 erbaut !

Wir machten uns auf zum Bahnhof und bestiegen den Zug, welcher uns am Brienzersee, am Lungern- und Sarnersee vorbei nach Luzern brachte für einen kurzen Halt, und uns damit auch noch Blicke auf den Vierwaldstättersee und den Zürchichsee bescherte.
Übrigens: diese Super-Farben des Lungernsees finden sich dort scheints oft genau so und sind hier kein bisschen getürkt ! Abendlicht halt. Entzückend !
Was für ein glorioser Tag das war ! Juhui !

Weil es mir heute auch um kulinarische Höhenflüge geht: dieses Bild zeigt noch längst nicht das ganze Menü, aber man sieht die delikate Arbeit des Auenstube-Kochs in Bassersdorf während der Asia-Woche, und das war nun definitiv (auch) ein kulinarisches Highlight !
Also gut: mein Beitrag ist etwas gar lang geworden heute, äxgüsi !
Das hat man davon, wenn man zu lange wartet mit dem Berichten – es soll mir eine Lehre sein !
Habt alle einen schönen Spätsommer – oder doch einen schönen Frühherbst ?
Geniesst die sonnigen Tage ! 😊

Unglaublich, deine Umtriebigkeit – nur weiter sooooooo ;-)!
sicherl7ch hast du auch schon Pläne für den heurigen Winter – wir sind gespannt !!!!
Liebe Grüße Wilfried und Maria ❤️
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Stimmt ! Es läuft nie so viel wie während meiner Schweizer Zeit, wo Besuche, Autoservice und Arztbesuche mich auf Trab halten (keuch..).
Ich weiss tatsächlich noch nicht, wohin ich diesen Winter fahren möchte: Italien-Griechenland, zweiter Versuch Tarifa-Marokko, doch nochmals Apulien ?
Es gibt zu wenig Länder im Süden ! (wo kann ich diesen Mangel melden ?)
He nu. Bis ich mehr weiss, geniesse ich es hier einfach weiter..
Seid herzlich gegrüsst ❣️
👋😊 Rosa
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