Der Sturm ‘Emma’ wütet gerade durch Andalusien, und es regnet seit Tagen in weiten Teilen von Spanien und Portugal.

Heute Freitag sind Françoise und Ernesto zurück in die Schweiz geflogen vom Flughafen Jerez de la Frontera.
Am Morgen war ich noch überzeugt, dass die Beiden bald zurück sein würden vom Flughafen, denn das Unwetter war so heftig, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein Flugzeug starten würde – schon gar keines der Fluggesellschaft ‘Iberia’…. 😊
Aber offenbar hat es doch geklappt, und deshalb bewohne ich nun allein einen Bungalow für fünf Personen, weil ich das Risiko vermeiden wollte, unterwegs von der Strasse gefegt zu werden von den Sturmböen.
Ernesto und Françoise auf der Riesenterrasse unserer Villa Nummer 7
Die Stellplätze hier sind aus reinem, feinen Sand, der in Kombination mit Wasser zu klebrigem Kleister wird – und Wasser gab es viel heute. Der monsunartige Regen und die heftigen Sturmwinde sind jedenfalls gut genug für stündlich dramatische Fernsehnachrichten über umgestürzte Bäume, zerstörte Strandbars und überschwemmte Keller.
Mehr als die Hälfte der Stellplätze ist inzwischen für Neuankömmlinge gesperrt, da ganze Platzzeilen aussehen wie ein einziger Weiher (bald schwimmen die ersten Enten darauf). Die Anzahl abgestellter Campers auf dem zentralen Parkplatz und die Zahl der belegten Bungalows wächst mit anhaltendem Unwetter linear..

Die Zeit mit meinen Besuchern Françoise und Ernesto war herrlich, obwohl das Wetter alles andere als ideal war.
Wir haben viel geplaudert und gelacht, gegessen und getrunken, Ausflüge und zufällige Entdeckungen gemacht, Shopping betrieben und uns mehrfach verfahren – langweilig wurde es nie.
Gibraltar und seine frechen Makaken


Wir liessen uns mit der Seilbahn auf den ‘Affenfelsen’ von Gibraltar fahren, waren so ziemlich überall in der Gegend ausser beim Bed & Breakfast ‘Meerlust’ in Conil de la Frontera, das wir uns hatten ansehen wollen aber trotz lokaler Unterstützung nicht fanden; wir sahen uns das schöne, weisse Städtchen Vejer an, fuhren durch den riesigen, unattraktiven Windpark bei Zahara de los Atunes, bewunderten die schönen Pflanzen überall und besuchten das riesige Einkaufszentrum hier in Puerto de Santa Maria, wo ich mir Gummistiefel gekauft habe für zukünftige ‘Campingplatz-Weiher’..

Vejer – von weitem sehen diese weissen Städtchen aus wie Schnee auf dem Berg
Bungalows zum Mieten gibt es beinahe auf jedem Campingplatz. Bisher kosteten sie je nach Grösse zwischen €40 und €70 Euro pro Nacht für zwei bis drei Personen. Sie sind oft ziemlich spartanisch eingerichtet, verfügen aber über eine Dusche und ein WC, also einen nicht zu unterschätzenden Luxus im Vergleich zur Notwendigkeit, 100 Meter durch einen Sturm zur allgemeinen Dusche zu sprinten…

Zeit fürs Frühstück im Restaurant. Danach muss ich entscheiden, wo ich am besten den Sturm aussitze… Schönes Wochenende allerseits !

Hoi Rösli
Toll, dass du im Sturm am Schärmen bist, so fühlt sich das Unwetter nur noch halb so schlimm an.
Auch wir haben unsere sibirische Wetterkapriole -bis -15 °C – überstanden und sind mit unserer
geheizten Wohnung überglücklich.
In der letzten Zeit habe ich mir über ein Lied von Udo Jürgens Gedanken gemacht.
Da heisst es: „ich war noch niemals in New York, ich war noch nie so richtig frei …..“
und wenn man frei ist, fühlt es sich auch so an ? Wie auch immer ,wir wünschen dir wieder Frühlingswetter und bleib gesund und fröhlich .
Liebe Grüsse Elisabeth und Sepp
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Hopp ha ! Ich habe mal wieder etliche Tippfehler übersehen, aber im Prinzip hast du mich aufs Thema gebracht – danke schön und jederzeit gerne wieder ! 🙂 Ich hoffe, ich habe deine Frage damit beantwortet (?) – schöne Sunntig Abet und judihui allersiits !
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