Die zweite Nacht: Hotel Park Inn by Radisson – Lully

Doch erstens kommt es anders…
Swisscom hat heute Nachmittag meine Natelnummer auf ein Prepaid-Telefon übertragen. Dieses hatte ich bei der Abreise meiner Tochter Lisa überreicht zum Verschenken, da ich es nicht mehr benötigte nach meinem Entschluss, vorläufig doch lieber mein Abo zu behalten. Und Swisscom hat mir das Abo nicht nur bestätigt, sondern sich per Mail auch artig bedankt für meine Treue.

Sagt mal: gibt es wirklich keine öffentlichen Telefone mehr ? Als ich heute ‘kein Netz’ mehr hatte, fand ich jedenfalls kein solches an dieser Autobahnraststätte ‘Rose de la Broye’. Schliesslich durfte ich meinen ersten Anruf von der Reception des Hotels aus machen.

Ich war sooo wütend über Swisscom, aber es war einfach zu kalt und zu dunkel für einen anständigen Wutausbruch, also habe ich stattdessen im Park Inn eingecheckt.

Das ist zwar nicht ganz der Sinn der Sache, aber hier habe ich nicht nur ein richtig grosses Bett in einem richtig grossen Zimmer, sondern auch ein Telefon (tataaaaa !),
und da ich mehrmals anrufen musste..
Na gut, die Anrufe haben nicht geholfen, aber versuchen musste ich es schon…
Jaja, es ist NICHT einfach, einfach zu leben (schön warm hier drinnen..)


An diese Stelle gehört unbedingt ein dramatisches Foto. Ich habe auch eines, aber es ist im Natel, und dieses wiederum sagt bekanntlich kein Wort..  Ich gehe jetzt einen Kaffee trinken in einem der drei Restaurants unten – ich brauche nämlich dringend etwas, das ich beeinflussen kann (vielleicht nehme ich Milch und Zucker !).

PS Meine allererste Nacht im Camper habe ich gestern vor dem Hof meines Bruders in Balgach verbracht – mitten im St. Galler Rheintal.
Dort draussen im Tal sind die Nächte noch von einer tiefen Stille und wie aus schwarzer Tinte gemacht, und die Sterne leuchten heller als anderswo.
Ich habe wunderbar geschlafen, auch wenn es während dem heftigen Regen nicht ganz so still war wie sonst und auch keine Sterne leuchteten.. Dunkel wars aber wirklich sehr, ehrlich !