Valencia by Day and Night

Ich bin am 30.12. keine 60 km gefahren, nur um näher bei Valencia zu sein, das von diesem kleinen Campingplatz aus mit dem Bus in 20 Minuten erreichbar ist – mit Bushaltestelle gleich auf der anderen Strassenseite der Reception.

Die historische Altstadt von Valencia ist wirklich schön mit ihren grosszügigen Plätzen und herrlichen alten Gebäuden, und überall sassen die Leute vor den Cafés und Bars und haben ihre Weihnachtsferien genossen, die hier normalerweise bis zum 6. Januar dauern, wie man mir gesagt hat.

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Dieses Mal habe ich gut aufgepasst, wo ich ausgestiegen bin und die Bushaltestelle problemlos wiedergefunden am Ende des Tages. Da hatte ich bereits die ganze Altstadt von Valencia durchwandert, Tapas gegessen, Kirchen besichtigt,  den Stadtmarkt besucht, Weihnachts-krippen und Pâtisserie bewundert und eine sehr unterhaltsame Zeit verbracht bei angenehmen 25°C  (zum Trost: abends wirds jeweils ziemlich kühl).

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Ich wusste allerdings noch nicht, dass sich hier etliche kleine Campingplätze aneinander reihen, deshalb stieg ich auf dem Heimweg einen guten Kilometer zu früh aus, weil ich die Tafel ‘Camping’ gelesen hatte.. Und so kam es, dass ich Wolfram traf, der dabei war, das Tor bei seinem Campingplatz zu schliessen, das er eben mit dem PW passiert hatte. Da war es gut 18.30h und gerade dunkel geworden. Er fuhr mich netterweise zu meinem Platz, worauf ich ihm zum Dank wiederum ein Glas Wein anbot in meinem Restaurant. Leider ist dieses geschlossen im Winter. Der Pool übrigens ebenfalls. Und der Laden. Und alles andere auch. Immerhin die Plätze nicht..

Als ich um 3 Uhr morgens wieder daheim war, hatten wir ein Glas Wein getrunken im Nachbardorf, Valencia by night besichtigt, jede Menge Restaurants abgeklappert, die alle geschlossen waren wegen der zu erwartenden langen Nacht von heute Silvester, um 22.30h italienisch gegessen in einem riesigen Einkaufszentrum (wo um diese Zeit noch ganz viele Kinder spielten); wir hatten das magische Monumentalwerk des Architekten Santiago Calatrava durchwandert, die Aussicht auf den Süss-Salzwassersee im Parc Natural de l’Albufera bewundert (von dort stammt auch guter Reis für Paella), und waren dem Strand von El Perelló entlang spaziert. Was für ein wunderschöner Abend.

PS Calatrava ist ein spanisch-schweizerischer Architekt, und peinlicherweise ist das Dach dieses Riesenwerks nicht regendicht…

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Und weil mein Internet hier fürchterlich langsam ist und ich befürchte, dass ich  demnächst ganz abgehängt werde, wünsche ich euch ALLEN ganz simpel und von Herzen: ES GUETS NEUS und ein Hurra auf 2018 !!