Stürmische Corona-Zeiten, und warum ich vielleicht eine Zeitlang nichts mehr sage…

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Ja, mir geht es sehr gut, und das Wetter ist meistens herrlich.

Aber auch hier jagen sich die Gegenmassnahmen zu der Coronavirus-Ausbreitung.
Zum Beispiel sollen am Montag nicht nur alle Flüge eingestellt werden, nach den Tavernen und Hotels sollen nun auch alle Campingplätze schliessen.

Wir sind ja nur vier Mobile auf dem Platz und stehen mit grossem Abstand zueinander. Ich hätte nicht gedacht, dass sie uns gewissermassen zu ‚Obdachlosen’ machen würden.

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Mani Beach heute Nachmittag

Meine nette deutsche Nachbarin (wir hatten ein paar schöne Tage miteinander) hat heute in aller Eile einen Flug nach Frankfurt gebucht. Sie wird ihr Wohnmobil irgendwo einstellen und am Samstag von Athen aus abfliegen. Der Flug dauert zwei Stunden, die Busfahrt nach Athen fünf.

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Die anderen drei Wohnmobilisten auf dem Platz sind alle autark ausgerüstet. Den Schritt dazu hatte ich ebenfalls geplant während meiner diesjährigen Sommerpause in der Schweiz; leider kam Corona deutlich schneller als meine Unabhängigkeit.

Wenn ich also in nächster Zeit nichts mehr sage, liegt es eventuell daran, dass ich wild campen muss, ob ich will oder nicht – und deshalb auch kein wlan mehr habe…

Die Polizei notiert sich nun auch freistehende Campers, und danach darf man sich nicht mehr bewegen. Man muss sich also gut überlegen, wo man hinsteht.

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Vielleicht kommt aber auch alles anders…
Ich melde mich, falls ich trotzdem hierbleiben kann, falls sich eine andere Lösung ergibt oder spätestens dann, wenn ich nach der ‘wilden Zeit’ wieder in die Zivilisation zurückkehren darf (also von mir aus gerne nach zwei Tagen..).

Ich wünsche euch allen eine robuste Gesundheit und den grösstmöglichen Abstand zu allen Viren und Käfern.
Und viele kleine und grosse Lichtblicke in dieser seltsam dusteren Zeit.